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MUSBERG

EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE

Chronologie

8.Jhd. wahrscheinlicher 9.Jahrhundert früheste Gründung Musbergs.

 

Um 1450 Bau der Wendelinskapelle (St. Wendel ist Schutzpatron der Schäfer). Vor 1557 wurden darin nur Privatandachten gehalten. Allem nach ist die Kapelle (vielleicht der heutige Chor der Kirche) um die Mitte des 15.Jahrh. erbaut worden, sodass sich also am Platz der heuti­gen Kirche schon damals ein kleines Gotteshaus befand.


1534 Einführung der Reformation in Württemberg durch Herzog Ulrich.

 

1562 Beginn des Baus der Musberger Kirche. Die Kirche ist ganz aus Holz in Riegel gemauert (Fachwerkbau) und ist 50 Fuß lang, 28 Fuß breit und bis zum Dach 15 Fuß hoch, ungefähr 14 x 7 x 5 m. (Damals lebten in Musberg etwa 150 erwachsene Einwohner).


1563 Gründung der Pfarrei Musberg. Erste Pfarrei nach der Reformation in Württemberg, durch Herzog Christoph gegründet. Pfarrer ist Magister Christoph Raff (Vorfahr von Theodor Heuß und des Prinzen von Dänemark), der Musberg, Leinfelden, Ober- und Unteraichen und die Mühlen im Reichenbachtal versehen musste.


1563/66 Magister Raff bewohnte ein vom Schultheißen zur Verfügung gestelltes Haus. Auf dem heutigen Platz des Pfarrhauses.


1566 Magister Raff verlässt Musberg wegen schlechten Wohnverhältnissen und schlechter Bezahlung. Sein Nachfolger war Pfarrer Wild.


1581 Bau der Pfarrscheuer.

 

1589 ist die Kirche schon zu klein für die inzwischen auf 222 Erwachsene und 156 Jugendliche angewachsene Gesamtgemeinde. Das Holz der Kirche ist verfault.


1593 Ein Neu- oder Umbau müsste im Todesjahr Herzog Ludwigs von Württemberg erstellt
wor­den sein. Ältestes steinernes Geschichtsdenkmal ist der Schlussstein von 1569/70 im Rippen­gewölbe des Chors. Nach Decker-Hauff ein Hinweis auf das Wappen des Landesherren und auf ein Sinnbild der Dreieinigkeit. Die Kapelle wird bei der Erhebung zur Pfarrkirche den Titel Dreifaltigkeitskirche erhalten haben. Die Initialen LDW stehen für Ludovicus Dux Wirtem­bergiae.


1596 Die Kirche wurde wahrscheinlich notdürftig instand gesetzt.


1612 Pfarrer Schaiblin bemüht sich mit Erfolg um die Vergrößerung der Kirche und den Einbau einer Empore. Kauf eines neuen Gottesackers in Musberg.

 

1608/1609 Der Friedhof zwischen Pfarrhaus und Kirche reicht nicht mehr aus, es starben 40 Menschen an der Pest.


1618-48 Dreißigjähriger Krieg. Ausplünderung und Zerstörung der Inneneinrichtung.


1682 Pfarrer Eisenbach erreichte im Jahr davor beim Konsistorium in Stuttgart die Verfügung einer Sammelerlaubnis zur Renovierung und Erneuerung der Kirche (Jahreszahl am Hauptportal) Davon berichtet auch die aufbewahrte Zinntafel.


1691 Pfarrer Johann Eisenbach wird vor dem Altar begraben. Ebenso vor dem Altar begraben wird Pfarrfrau Maria Magdalena Bechler.


1793 In der Amtszeit von Pfarrer Brand wurde das jetzige Pfarrhaus auf altem Fundament fast völlig neu erbaut. In den Grundmauern sind Schießscharten und Kellergitter spätmittelalter­licher Art eingelassen, die wahrscheinlich von einem Maier- oder Schafhof herstammen.


1796 wird das Pfarrhaus zur Kirche hin erweitert.

 

1839 Leinfelden erhält einen eigenen Gottesacker.

 

1848 wird Rohr von der Pfarrei Musberg getrennt.

 

1866 Oberaichen erhält einen eigenen Gottesacker.

 

1885 wird der Musberger Friedhof neu angelegt. Pfarrer Karl Eduard Gmelin ist der erste, der dort begraben wird.


1894 Leinfelden und Unteraichen sind ordentliche Filialgemeinden mit eigener Verwaltung innerhalb der Gesamtpfarrei Musberg.


1896/97 Bau der Kirche in Leinfelden.


1897 Weitere Erneuerungen und Umbauten der Kirche. Unteraichen erhält einen eigenen Gottesacker.


1918 Pfarrer Schlipf gründet den Musberger Kirchenchor.

 

1919 folgt ein Posaunenchor aus dem später der Musikverein hervorgeht.  Eine Krankenpflegestation entsteht, die mit einer Haller Diakonisse besetzt wird. Pfarrer Schlipf hält Vorträge zum Frauenwahlrecht.


1921 Im Advent erstrahlt die Kirche zum ersten Mal mit 8 Flammen zu 100 Kerzen und 1 Flamme zu 600 Kerzen in elektrischem Licht.


1922 Erste Kinderkirche (nach Elberfelder Plan).
Gründliche Renovierung: Entfernung des vorgeschobenen Hochzeitsstuhls. Pfarrfrauen­ und Herrenstuhl werden der vorderen Stuhlreihe angeschlossen, der Verschlag unter der Kanzel wird herausgenommen. Die Längsempore wird um eine Reihe zurückversetzt, der im Chor liegende Grabstein wird rechts neben dem freigelegten Chorbogen aufgestellt, am Altar ein von Schreiner Schäfer und Dreher Bühl gestiftetes eichengedrehtes Geländer angebracht und die ganze Kirche neu gestrichen. An Ostern kann man wieder eine kleine Glocke einweihen


1928 wird der alte Bau der Pfarrscheuer erneuert, ein Gemeindesaal (Säle) eingebaut.

 

1934 Entfernung des Gestühls im Chor. Der Altar, der unter dem Chorbogen stand, wird in kleinerer Form in den Chor versetzt und das Gestühl im Kirchenschiff erneuert.


1937 Ausbau des Dachstocks zur Wohnung für die Gemeindeschwester.

 

1944 Luftangriff alliierter Bomber. Kirche, Pfarr- und Gemeindehaus werden wie durch ein Wunder nur beschädigt, nicht zerstört.


1945 Das südwestliche Pfarrhauseck wird beim Einmarsch französischer Truppen durch Granaten weggeschossen und der Chor der Kirche schwer beschädigt.


1946 Der Kindergarten wird in einer Wehrmachtsbaracke mit einem Festakt wieder eröffnet.

 

1950 Am Kirchweihsonntag kann die Kirchengemeinde für das im Krieg abgelieferte Geläut wieder 3 neue Glocken weihen.


Um 1950 Schenkung der Altarbibel aus dem Jahr 1716 von H. Braun.


1951 Erstellung einer Friedhofskapelle.

 

1957 wird Leinfelden und Unteraichen selbständige Pfarrei.


1960 Einweihung einer neuen Orgel, einer neuen Kanzel und Emporebrüstung. Erweiterung des Friedhofes.


1962 Einweihung des Kruzifixes im Chor der Kirche. (Süddeutsche Holzbildhauerarbeit aus dem 16.Jahrh.).
Grundsteinlegung des Oberaicher Kirchenzentrums.


1963 Neue Kirchenfenster im Chor und an der Kanzel der Kirche, gestaltet von Hans Gottfried von Stockhausen.


1963/64 Bau des Lauchkindergartens (Sonnenkinderhaus)
durch die bürgerliche Gemeinde, geführt von der Ev. Kirchengemeinde.


1964 Bau der Friedenskirche in Oberaichen. Oberaichen wird selbständig.

 

1965 Neugründung des Posaunenchors.


1967/68 Bau des Brühlkindergartens.


1973 Abbruch des Gebäudes Ebner und des Waschhäusles am Pfarrhaus. Grundsteinlegung des neuen Gemeindehauses.


1974 Einweihung des Gemeindehauses und Renovierung des Pfarrhauses.

 

1981 Außenrenovierung der Kirche: Neue Eindeckung mit roten Ziegeln und Erneuerung des äußeren Treppenaufgangs zur Empore, Entfernung der Kamine.


1986 lnnenrenovlerunq der Kirche: Neuer Fußboden mit Elektroheizung, neue Bestuhlung, neue Kanzel, neue Emporebrüstung. Der Gottesdienst findet solange im Gemeindehaus statt. Festgottesdienst zur Wiedereröffnung.


1988 Außenrenovierung des Pfarrhauses.

 

1989 Neubau einer Aussegnungshalle auf dem erweiterten Friedhof.


1990 Umgestaltung und Einweihung des Kirchplatzes mit ökumenischem Gottesdienst und einer großen Hocketse rund um den Kirchplatz.


1997 Erneuerung des gesamten Kirchturms. Der Grund ist morsches Fachwerk.

 

2005 Neues Fenster auf der Südseite des Chores, gestaltet von Erika Megyeri. Gestiftet von Seniorinnen der Gemeinde und Pfarrfamilie Fetzer.


2006 Außenrenovierung des Pfarrhauses.


2013 Jubiläum, 450 Jahre Kirchengemeinde Musberg


 


 












Geschichte